Inklusion


Der Kreissportverband Rendsburg-Eckernförde möchte sich verstärkt für die selbstverständliche Teilnahme und Teilhabe möglichst aller Menschen im Sport einsetzen.

Durch die Aufnahme in das KSV Profil soll das Thema Inklusion in das Bewusstsein aller Menschen im Kreis Rendsburg-Eckernförde verankert werden, denn wo kann man Menschen einfacher zusammenbringen als im Sportverein?

Obwohl das Thema Inklusion in aller Munde ist und zu den großen Zukunftsthemen zählt, bleibt oftmals unklar, wie sie praktisch umgesetzt werden kann. Auch wenn es darauf keine eindeutige Antwort gibt, bietet der organisierte Sport viele Ansätze, die Ziele von Inklusion praktisch zu leben.

 Der Kreissportverband Rendsburg-Eckernförde und seine Mitgliedsvereine und –verbände wollen sich dieser Aufgabe gemeinsam stellen, um die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

 

Weiterführende Informationen zum Thema Inklusion finden Sie auf der Homepage der Sportjugend Schleswig-Holstein: www.sportjugend-sh.de/inklusion  


2. Ausschreibung LSV Förderung "Inklusion im und durch Sport"

Das Förderprogram „Inklusion im und durch Sport“ besteht aus einem umfassenden Maßnahmenpaket in einer Gesamthöhe von 185.000 Euro. Die Mittel werden für die inklusive Weiterentwicklung im gesamten organisierten Sport im Jahr 2020 genutzt. Insbesondere die Sportvereine und -verbände werden so gezielt bei regionalen und fachsportspezifischen Angeboten, Aktivitäten und Modellmaßnahmen zur Inklusion im Sport unterstützt und die Vernetzung, Beratung und politische Interessenvertretung im und für den organisierten Sport vorangetrieben.

Die Antragsstellung erfolgt über das beigefügte Formular an die Sportjugend Schleswig-Holstein. Einsendeschluss für Anträge ist ebenfalls der 31.08.2020.Weitere Informationen zur Förderung finden Sie im angefügten Informationsblatt.

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Antragsformular inklusive Projekte
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Infoblatt Förderung inklusive Projekte
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Leichte Sprache - Ein Ratgeber

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales hat in Zusammen-Arbeit mit dem "Netzwerk Leichte Sprache" dieses Heft erstellt. Dort stehen Regeln und Tipps für Leichte Sprache. Leichte Sprache hilft vielen Menschen. Zum Beispiel: Menschen mit Lern-Schwierigkeiten, Menschen, die nicht so gut lesen können, Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen. In dem Heft steht auch, was bei Treffen und Tagungen zu machen ist, damit Menschen mit Behinderungen teilnehmen können.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundes-Ministeriums für Arbeit und Soziales: www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a752-leichte-sprache-ratgeber.html

 

Der Ratgeber steht Ihnen auf dieser Seite als Download zur Verfügung. 

 

 

 

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Ratgeber Leichte Sprache
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Special Olympics "Wir gehören dazu - Menschen mit geistiger Behinderung im Sportverein"

 

Special Olympics Deutschland ist der vom DOSB anerkannte Fachverband für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Seit Ende 2019 gibt es eine Koordinatorenstelle für das Projekt „Wir gehören dazu - Menschen mit geistiger Behinderung im Sportverein“. Dieses Projekt ist in 6 Modellregionen (Schleswig-Holstein/Hamburg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Berlin/Brandenburg, Sachsen-Anhalt) in Deutschland bei den dortigen Landesverbänden von Special Olympics installiert worden.
In Schleswig-Holstein sind die Städte Kiel und Flensburg, sowie die Kreise Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförden, Stormarn und Herzogtum Lauenburg die gewählten Kreise.
Durch die Unterstützung der Aktion Mensch Stiftung ist es Special Olympics möglich bis 2024 ein einmaliges Projekt zum Thema Inklusion voranzutreiben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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Flyer_SOD_Wir_gehören_dazu.pdf
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KSV Inklusionsdialog

Am Montag, den 09.03.2020, hat der KSV zum Inklusionsdialog in das Vereinsheim des TSV Vineta Audorf eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung konnten sich interessierte Vereine und Verbände zum Thema Inklusion informieren und sich untereinander austauschen. Klaus Rienecker von der Sportjugend S-H berichtete von seinen persönlichen Blickwinkeln auf das Thema Inklusion im und durch Sport und machte anhand verschiedener Beispiele deutlich, dass es für Inklusion keine Pauschallösungen gibt. Er plädiert dafür, dass Inklusion als ein Prozess zu betrachten sei, der nur voranschreiten kann, wenn alle Menschen – mit und ohne Behinderung – miteinander ins Gespräch kommen, Wünsche und Bedürfnisse austauschen und gemeinsam Lösungen erarbeiten, um nicht nur passende (sportliche) Angebote zu entwickeln, sondern auch um mehr Bewusstsein für die Thematik zu schaffen.


Hauke Harenberg, Vorsitzender vom TTC Eckernförder Bucht, sprang anschließend kurzfristig für seine Tochter Bente Harenberg, Para-Tischtennisspielerin und Bronzemedaillen-Gewinnerin der Para-Tischtennis EM 2019, ein und berichtete aus der Sicht eines Elternteils und Trainers von den Chancen und Herausforderungen, denen Menschen mit Behinderung durch die Teilnahme und Teilhabe am Sport begegnen.

Schließlich konnten die Teilnehmer*innen anhand fünf ausgewählter best practice Beispiele aus dem Kreisgebiet unterschiedliche Anregungen mitnehmen, wie sich inklusive Sport- und Bewegungsangebote im Verein umsetzen lassen.

Wir bedanken uns daher herzlich beim GC Lohersand, TC Schacht-Audorf, BBC Rendsburg, Meer bewegen sowie dem TSV Flintbek für ihre inspirierenden Projektvorstellungen. Deren Angebote sind auch auf unserer Übersichtskarte inklusiver Sport- und Bewegungsangebote aufgeführt. 


Zehn Millionen Euro im Fonds für Barrierefreiheit

Die Landesregierung stellt in den kommenden vier Jahren zehn Millionen Euro in einem Fonds für Barrierefreiheit bereit. Gefördert werden modellhafte inklusive Projekte, mit denen beispielsweise Gebäude barrierefrei umgerüstet werden. Finanzielle Unterstützung ist auch möglich für Veranstaltungen, Projekte oder Fortbildungen zu den Themen Inklusion und Barrierefreiheit So soll Menschen mit Behinderungen die gleiche Teilhabe am öffentlichen Leben gesichert werden. Die Anträge können beispielsweise von Vereinen, Verbänden oder Kommunen gestellt werden. Mit dem Geld aus dem Fonds für Barrierefreiheit könnten so unter anderem inklusive Sportprojekte für Menschen mit und ohne Behinderung, barrierefreie Zuwegungen oder Spielplätze gefördert werden.

 

Informationen zu den Fördermöglichkeiten und das Antragsformular sind ab dem 1. Februar im Internet unter www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/M/menschenMitBehinderungen/stabsstelle_brk.html abrufbar.